Hilft die Herzog-Methode auch bei der Einnahme von Cortison und den damit verbundenen Wassereinlagerungen?

Einige Anwender der Herzog-Methode haben Vorerkrankungen weswegen sie verschiedene Medikamente einnehmen mussten, z.B. nach einer Brustkrebserkrankung bestimmte Hormone und auch einige Krankheiten bei denen mit Cortison gearbeitet wird. Wie wirkt die Herzog-Methode da? Was sind meine Erfahrungen?

Was ich sofort bemerkt habe und mir viele Anwender immer wieder berichten ist, dass sie starken Harndrang haben sobald Sie mit der Herzog-Methode anfangen, der Körper fängt an zu entwässern. Die Erklärung ist sehr einfach: Stresshormone binden verstärkt Wasser.

Was macht die Herzog-Methode: durch Filmmusik und die richtigen Worte an der richtigen Stelle werden starke positive und negative Gefühle geweckt.

Die Stresshormone werden durch die Glücksgefühle in den Positiv-Szenen und in den Harmonys abgebaut, so kommt es zu einer Entwässerung, da sich spürbar weniger Stresshormone (Cortisol) im Körper befinden.

Man kann also durch die Aktivierung der körpereigenen Hormone (Glücksgefühle) den Effekt des Cortisons entgegenwirken. Früher gab es Vor-Ort Seminare und dort sind dann nach dem Hören der Szenen alle ständig auf Toilette gerannt und waren selbst sehr überrascht davon, aber der hormonelle Effekt ist sofort da.

Wichtig dabei ist es sich immer bewusst zu machen, dass Gefühle nichts anderes als Hormone sind. Mit der Herzog-Methode regt man den Körper dazu an, mehr positive Hormone zu produzieren. 

Wassereinlagerungen können unseres Wissens nach sehr viele Gründen haben (sicherlich ist das nur ein kleiner Auszug der möglichen Gründe): hoher Salzgehalt in der Ernährung (man deckt mit einer eingelegten Olive aus dem Glas schon den Salzbedarf eines Tages und wenn man mal nachschaut wieviel Salz man zu sich nimmt, dann ist das oft ein Vielfaches davon, Mangelernährung (so kann z.B. bei einer kalorienreduzierte Diät / Ernährung schnell zu zu wenig Eiweiß im Körper führen, was wiederum wichtig ist um das zusätzliche Wasser aus dem Gewebe zu transportieren), Sonnenbrände, selbst im Menstruationszyklus schwankt die Wassereinlagerung und in der Menopause kommt es ja auch zu starken hormonellen Schwankungen.

Zurück zum Cortison: es gibt ja zwei sehr bekannte Effekte: zum einen wird Wasser eingelagert und zum anderen entstehen vermehrt Heißhunger-Attacken. Setzt man das Cortison ab, gehen die Wassereinlagerungen zurück, die zusätzlichen Kalorien, die man durch die Heißhunger-Attacken zu sich genommen hat, die bleiben aber. Hier setzt das Mentale Schlankheitstraining auch wiederum an und kann gut helfen. Was sind denn Heißhunger-Attacken?

Der Körper hat ein Defizit (zu viele Stresshormone im Körper) und möchte es ausgleichen, er hat gelernt, dass beim Essen viele gute Gefühle, also Hormone, ausgeschüttet werden und man wird wortwörtlich vom Körper gezwungen zu essen, er möchte sich einfach gut fühlen, er weiß, dass zu viele Stresshormone nicht gut für ihn sind (z.B. blockt Cortison teilweise das Immunsystem).

Die Negativ-Szenen bewirken, dass die Heißhunger-Attacken anders ablaufen und die Positiv-Szenen und Harmonys, dass sie weniger häufig auftauchen. Die Gelüste verändern sich: man beginnt sich mit Tee zu verwöhnen, liebt klares, frisches Wasser, sieht Salat mit neuen Augen und bekommt richtig Lust darauf - die Attacken enden in einem Tee-Ritual oder mit Bewegung - die Stresshormone werden so abgebaut (durch die Ausschüttung von Glücksgefühlen).

Die Reaktion auf dieses „zu viel an Stresshormone“ ist eine andere, der Körper lernt, dass Süßes, Fettiges nicht gut für ihn sind und bekommt gleichzeitig in den Positiv-Szenen die Anleitung wie er gute Gefühle produzieren kann ohne schlechte Dinge zu essen. Warum weniger Attacken? Die Harmonys nennen wir auch immer „Glücksgefühlduschen“ - wenn man vermehrt Glücksgefühle im Körper hat, dann ist man weniger anfällig für diese Attacken, da die Attacken nur den Ausgleich suchen (mehr Glücksgefühle sollen im Körper sein).

Wer sich also regelmässig mit Glücksgefühlen „duscht", sei es mit den Harmonys oder einer anderen Methode, wird in der Folge auch weniger oft von Heißhunger-Attacken heimgesucht. Man kann den starken Effekt von einem Überschwang an Glücksgefühlen sehr gut beim Verliebtsein beobachten: man lebt von „Luft und Liebe“ - nicht selten nimmt man so sehr schnell einige Kilo ab.

Man ist einfach so glücklich, dass man das Essen vergisst. Es kommt bei der Medikamenteneinnahme erschwerend hinzu, dass man einfach krank ist und sich grundsätzlich oft einfach schlecht fühlt. Es ist daher nicht einfach aus diesem Teufelskreis auszubrechen: ich bin krank, fühle mich schlecht, deshalb esse ich mehr, dann fühle ich mich kurzfristig gut, aber sobald der Magen voll ist und ich kurz Zeit zum Nachdenken habe holt mich das schlechte Gewissen wieder ein.

Kurz gesagt: die Herzog-Methode durchbricht diesen Teufelskreis durch das tägliche Hören der Positiv-Szenen und Harmonys (=Glücksgefühle) und bringt dem Körper bei, was nicht gut für ihn ist (Negativ-Szenen). Nicht schlank sein macht glücklich, sondern glücklich sein macht schlank!

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