Wie kann die Herzog-Methode beim sogenannten Binge-Eating helfen?

Genau bei diesen Fällen haben wir sehr gute Erfolgsraten - warum? Weil wir an die Ursache gehen und das Thema Suchtbekämpfung zentral bei der Entwicklung der Methode war. 

Essen macht süchtig, weil es sich gut anfühlt. Das Binge-Eating ist eine extreme Form einer Esssucht. Da das Mentale Schlankheitstraining dieses Suchtprogramm löscht und es mit einem Programm ersetzt, dass dem Gehirn gesunde Essverhaltensweisen beibringt, ist es wahrscheinlich, dass wir Dir hier helfen können. 

Gerade beim Binge-Eating ist es so, dass die Gefühle „verrückt spielen“ und man sich nicht mehr halten kann, der Körper möchte „auf Teufel komm raus“ gute Gefühle. Wenn man dann satt ist geht es einem kurz gut und dann kommt das schlechte Gewissen, die schlechten Gefühle sind wieder da und das Gehirn kennt nur eine Reaktion: Essen!

Die Positiv-Szenen bringen dem Körper bei auf andere Dinge Lust zu haben und die Negativ-Szenen verbinden mit z.B. zu viel Nahrungsaufnahme schlechte Gefühle. Das Unterbewusstsein bekommt neue Informationen, dass das zu viele Essen nicht gut ist, sondern das einen traurig macht, man sich damit einsam fühlt.

Was der Verstand nicht schafft, schaffen die Gefühle. Die Suchtprogramme sind im emotionalen Zentrum im Gehirn gespeichert. Über den Verstand kommt man an diese Programme nicht heran. Nur entgegengesetzte, also negative Gefühle, verändern und löschen diese Programme (z.B. Binge-Eating Programme).

Man kann die Kraft der Gefühle ganz gut an einem Beispiel sehen: wenn man mal etwas schlechtes gegessen hat und sich danach nicht gut gefühlt hat, erbrechen musste beispielsweise oder sogar die Symptome einer Lebensmittelvergiftung bekommen hat, dann kann man oft jahrelang diese Nahrungsmittel nicht mehr anrühren.

Der Körper hat die geniale Fähigkeit uns vor diesem vermeintlich schlechten Essen zu schützen. Er speichert ein Ekelgefühl in Zusammenhang mit dem Essen, das man kurz vor dem Erbrechen zu sich genommen hat. Das ist der Beweis, dass nur durch negative Gefühle unser Essverhalten geändert werden kann.

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